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Brücken
Die aufstrebende Trauntalgemeinde am Rande des Hochwalds

Freitag, 06. Oktober 2017

Rhein-Zeitung 05.10.2017 – Letzte Ruhestätte unter Bäumen: Brückener Rat ebnet Weg für Bestattungswald

Die letzte kleine Hürde ist genommen, der Bestattungswald Trauntal ist auf dem Weg: Vor wenigen Tagen beschloss der Ortsgemeinderat in seiner Sitzung in der alten Schule die endgültige Fassung der Satzung für das Vorhaben, das die Beisetzung unter Bäumen ermöglichen soll, sowie das Gebührenverzeichnis für Grabstätten, Nutzungsrecht und Arbeiten direkt vor und nach den Trauerzeremonien. Der Bestattungswald wird dabei direkt angrenzend an den bestehenden Gemeindefriedhof an der Kreisstraße nach Buhlenberg entstehen.

Drei Ergänzungen beschlossen

Foto: Rhein Zeitung

Die Satzung für den Bestattungswald lag bereits seit August vor, allerdings nur in einer vorläufigen Fassung. Der Beigeordnete Günter Heß hatte sie zusammen mit der Fachabteilung der Verbandsgemeinde Birkenfeld ausgearbeitet. In den vergangenen Wochen gab es noch einmal ein Treffen mit dem Geschäftsführer des Ruheforsts in Niederhosenbach, Alfred Römer. Drei Ergänzungen wurden noch in die Satzung aufgenommen, für die es nach der Ratsentscheidung grünes Licht gibt.

Der Baumpflegebetrieb aus Marpingen, der bereits zuvor vom Brückener Gemeindeparlament mit der Prüfung der Verkehrssicherheit im künftigen Bestattungswald beauftragt worden war, hat im September zwei Bäume gefällt. Sie werden durch Neuanpflanzungen ersetzt. In den nächsten Wochen werden auf dem Gelände Hackschnitzel auf den künftigen Wegen verteilt und ein Platz hergerichtet, auf dem die Andachten gehalten werden sollen. „Wir werden dort aber kein Kreuz, sondern einen großen Findling aufstellen, der eine Art Altar symbolisieren soll“, sagt Heß.

Tafel mit Namen der Verstorbenen

Auch sechs Bänke für Besucher werden aufgestellt. Zudem ist ähnlich wie beim Ruhehain in Birkenfeld die Installation eine größeren Tafel geplant. Auf ihr wird – sofern es von den Angehörigen gewünscht wird – später der Name des Verstorbenen und die Nummer des Baums, unter dem er seine letzte Ruhe fand, zu lesen sein. Heß geht davon aus, dass ab Frühjahr 2018 in Brücken die Möglichkeit zur Beisetzung unter Bäumen gegeben sein wird.

Während der Bestattungszeremonien darf Musik gespielt werden, die dem Anlass entspricht: Überraschend ist das nicht, aber es muss festgeschrieben sein, erst recht, wenn unter den zahlreichen Dinge, die im Bestattungswald normalerweise verboten sind, auch das Abspielen von „Musikwiedergabegeräten“ fällt.

Ergänzt wurde auch ein Passus, der regelt, welche Personen auf dem Friedhof unter Bäumen in Brücken begraben werden dürfen: Neben jenen, die bei Geburt oder Tod Einwohner von Brücken waren oder beim Tod in einer der Trauntalgemeinden wohnten, haben jetzt auch jene ein Recht, dort bestattet zu werden, die „in Brücken aufgewachsen sind oder einen besonderen Bezug zu Brücken haben oder hatten“. Es habe Anrufe einiger Ur-Brückener gegeben, die kritisierten, dass sie nach der damaligen Form der Satzung nicht im Ort bestattet werden könnten, weil sie nicht mehr dort leben, informierte Ortsbürgermeister Karl-Otto Engel in der Ratssitzung. Auf diese aus Sicht der Gemeindepolitiker berechtigten Einwände wurde mit der Änderung der Satzung reagiert.

Unter dem Begriff Trauntalgemeinden sind alle zehn Dörfer zu verstehen, die sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Im künftigen Brückener Bestattungswald können also auch Menschen aus Abentheuer, Achtelsbach, Buhlenberg, Börfink, Dambach, Ellweiler, Hoppstädten-Weiersbach, Meckenbach und Rinzenberg ihre letzte Ruhestätte finden.

Bei der Auswahl der Gefäße für die Asche des Verstorbenen haben sich die Brückener für die „Gutenberger Urne“ entschieden: Jörg Gutenberger stellt in seiner Schreinerei in Sohren Urnen aus massivem Holz her. Sie sind biologisch abbaubar, nicht mal die Klebstellen stehen dem Weg zurück zur Natur entgegen: Geklebt wird mit Fischleim, erklärte Beigeordneter Heß. Die Gemeinde erwirbt die Urnen und sammelt einen Vorrat an, der jeweilige Bestatter des verstorbenen kauft sie ihr ab.

Investition liegt bei 20.000 Euro

Nach Auskunft des Niederhosenbacher Ruheforst-Geschäftsführers Römer habe sich dieses Vorgehen bewährt, erklärte Engel. Wer will, kann die Urnen auch bemalen. Natürlich nur mit biologisch abbaubaren Farben. Wie viel die Einrichtung des Bestattungswalds genau kosten wird, steht laut Heß zwar noch nicht 100-prozentig fest, „wir reden am Ende aber wohl über einen Investition zwischen 15.000 und 20.000 Euro“, sagt der Beigeordnete abschließend.


Sonntag, 24. September 2017

Bundestagswahl 2017

Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2017
der Ortsgemeinde Brücken



Quelle: Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz


Montag, 18. September 2017

Rhein-Zeitung – Brücken, Bericht in der Nahe – Zeitung vom 12.September 2017

Offizielle Einweihung: Brücken lockt mit vier neuen Rundkursen für Wanderer

Man wusste nie, wie das Wetter im nächsten Moment werden würde, als die Wanderer am Samstag auf dem mehr als acht Kilometer langen Panoramaweg unterwegs waren. Wird es regnen? Oder bleibt es bewölkt, aber trocken? Auf Sonne wird wohl kaum einer gehofft haben, als sich die mehr als 20 Menschen am frühen Nachmittag vom Feuerwehrhaus aus auf die Strecke machten: auf den 8,5 Kilometer langen Panoramaweg rund um Brücken.

Bevor es auf den Panoramaweg ging, sammelten sich die Wanderer an einer der neuen Schautafeln, auf denen die Streckenführung der vier gerade erst fertiggestellten Wanderwege eingezeichnet ist. Beigeordneter Günter Heß (links) eröffnet die Wege am Samstag offiziell. Foto: Reiner Drumm

Aber einen richtigen Wanderer hält natürlich ein bisschen Regen nicht ab. „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die unpassende Kleidung“, griff Beigeordneter Günter Heß bei seiner Eröffnungsrede unter dem vorm Regen geschützten Vordach der Feuerwehreinfahrt einen alten Sinnspruch auf.

Dann gab es Apfelschorle und einen Schnaps zur Stärkung, und schließlich ging´s los: Heinz Krummenauer führte die kleine Truppe hoch zum Ortsrand, über Gemeindetannen weiter rund um Brücken, am Ortsteil Traunen vorbei und am alten Steinbruch, von dem aus man einen einen bemerkenswerten Blick auf Brücken und die Umgebung hat. Ruhebänke und drei Relaisstationen mit Erfrischungen für die Wanderer gibt es, und am Samstag kam noch eine Erfrischungsstation dazu: Wer nach mehr als acht Kilometern wieder an Start und Ziel angelangt war, wurde von der Gemeinde im Zelt der Glockenkirmes zu Bier, Wein oder einem anderen Getränk eingeladen.

Der Panoramaweg ist der längste von vier Wegen, die die Ortsgemeinde in den vergangenen Wochen für Wanderer hergerichtet hat. Keine neuen Wege, sondern Pfade, die die Einwohner bereits in früheren Jahren benutzten und jetzt tourismustauglich gemacht wurden. Wo es nötig war, wurden sie freigeschnitten, sie wurden markiert und beschildert, die Bänke aufgestellt und die Relaisstellen eingerichtet. Irgendwann könnte es auch Weinbrunnen auf der Strecke geben: Die Flaschen liegen dann kühl im Brunnen, oben stehen Gläser, beim Bezahlen ist man auf die Ehrlichkeit der Wanderer angewiesen, eine Kontrolle gibt es nicht.

Heß hatte die Idee aus dem Urlaub im Badischen Land mitgebracht. An vier Stellen stehen Schautafeln, unter anderem am Start- und Zielort: Man kann die Topografie von Brücken sehen und auf der Rückseite den Verlauf der vier Wanderwege: neben dem Panoramaweg den Beifelsweg (8 Kilometer), die Götzenbachrunde (3,9) und die Höhenrunde (7,5 Kilometer durch Abentheuer und mit Blick auf Buhlenberg).

Die Idee zu den vier Wanderwegen hatten Heinz Krummenauer und Karlheinz Molter, auch bei der Umsetzung hatten sie mitgewirkt. Wichtigster Mann aber dürfte Daniel Fett gewesen sein: Der Touristikfachmann hat im Ort eine Servicestelle für Marketing und Wanderwege. Die Arbeit an den vier Wanderwegen machte er ehrenamtlich, nur fürs Material nahm er Geld. Alles in allem hat das Projekt mit den vier Wanderwegen 5000 Euro gekostet. Ob es sich auszahlt, wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall ist es ein Beitrag, um das Dorf attraktiver zu machen, oder, wie Ortsbürgermeister Karl-Otto Engel es vor Kurzem formulierte: Die Wege seien ein Mosaikstein zur Aufwertung des Ortes. Auf jeden Fall führen sie, wie Heß in seiner Begrüßung schwärmte, „in eine Landschaft, die viel zu bieten hat, die man genießen kann, die einlädt, durchzuatmen und Schritt für Schritt alle Alltagshektik hinter sich zu lassen.“

Von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Dahmer


Dienstag, 29. August 2017

Glockenkirmes - Zeltaufbau

Für eine Kirmes braucht man ein Zelt, das ist klar!
Um ein Zelt aufzubauen braucht es viele Helfende Hände!!!

Zeltaufbau, Mittwoch 6. September 2017
ab 16.00 Uhr auf dem Festplatz

Auf gutes Gelingen!


Dienstag, 29. August 2017

Glockenkirmes - Programm


Dienstag, 29. August 2017

Glockenkirmes - Grußwort zur Glockenkirmes 2017

Wenn die Anzeichen des herannahenden Herbstes deutlich spürbar werden und die Sonnenstunden an den Tagen weniger werden, dann ist der Zeitpunkt der Brückener Kirmes gekommen.

So hat sich auch dieses Jahr unsere Dorfbevölkerung gerüstet, um gemeinsam mit hoffentlich vielen Gästen sich auf unserem Kirmesplatz zu treffen und zu feiern.

Es wird zunehmend bedauert, vor allem von den Älteren, dass die Geselligkeit oder das gesellschaftliche Leben nicht mehr so ist, wie es mancher noch aus früheren Zeiten gekannt hat. Wir wissen aber, dass in allen Bereichen unseres Lebens sich vieles verändert hat und nicht mehr so ist wie es einmal war.

Trotzdem haben wir in Brücken allen Anlass froh und dankbar zu sein, dass eine Gruppe von Jugendlichen, mit der Unterstützung durch die Gemeinde, die Kirmes organisiert und durchführt.

Am Kirmessamstag um 14 Uhr findet die Einweihung unserer neu markierten Wanderwege statt. Damit soll noch einmal auf die Schönheit unserer Landschaft aufmerksam gemacht werden. Die Kirmes beginnt am Freitagabend, geht bis einschließlich Montag. Aus dem Programm ist zu entnehmen, sie bietet für alle etwas. Sie soll als Angebot für Geselligkeit betrachtet werden, nehmen wir es an: Jeder ist herzlich willkommen!

Mit freundlichen Grüßen,
Karl-Otto Engel, Ortsbürgermeister


Montag, 21. August 2017

Feuerwehr - Gründung Bambinifeuerwehr

Liebe Eltern, liebe Kinder,

die Feuerwehren Brücken, Achtelsbach, Meckenbach, Dambach und Ellweiler bilden innerhalb der Verbandsgemeinde Birkenfeld den Ausrückebereich 6.

Wir wollen nun, für alle Orte des Ausrückebereichs, eine Bambinifeuerwehr für Kinder im Alter von 6 – 10 Jahren gründen.

Den Kindern wird eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit Raum zur Selbstentfaltung angeboten. Sie werden spielerisch an die Fragen des Brandschutzes herangeführt, der Spaß an der Sache steht hierbei im Vordergrund.

Hierzu findet am:

Freitag, den 01.09.2017
zwischen
17.oo und 18.oo Uhr
im Gerätehaus Brücken

eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Eltern und Kinder statt.

Das Betreuerteam stellt sich vor. Sie erhalten Informationen über die Gestaltung der Übungsstunden sowie bezüglich einer Mitgliedschaft; Gerätehaus und Fahrzeuge können besichtigt werden.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Kind bei uns begrüßen zu dürfen.

Ihre Feuerwehren und das Bambini-Team

Einladung als PDF


Montag, 21. August 2017

Einweihung der Wanderwege in und um Brücken am Kirmessamstag, 09.September 2017 um 14.00 Uhr

In einem Interview der Stuttgarter Zeitung sagte der Grüne Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf die Frage:

“Herr Ministerpräsident, was ist denn so schön am Wandern?“

„Wandern ist Gehen in menschengerechter Geschwindigkeit. Man bekommt dabei alles geboten: den weiten Blick vom Gipfel wie auch das Detail, die Pflanzen am Wegesrand, die Insekten und anderes Getier. Beides zusammen ergibt ein gelungenes Naturerlebnis.“

Treffender kann man es nicht ausdrücken. Wandern hat sich in den letzten 3 bis 4 Jahren zu einem wahren Volkssport entwickelt. Wandern ist inzwischen auch etwas für urbane Hipster.

Also Wandern ist modern, gesund und macht Spaß.

Am Kirmes - Samstag wird um 14:00 Uhr mit einer Wanderung über den Panoramaweg der Startschuss für das Wandern in und um Brücken gegeben. Start ist am Festzelt.

Zu dieser besonderen Einweihung sind alle Wanderfreunde, Gäste aus fern und nah und Bürgerinnen und Bürger aus unserer Ortsgemeinde herzlich eingeladen.

Die Ortsgemeinde hat sich auch mit ein paar originellen Relaisstationen und einem Rückkehrgruß an alle Teilnehmer etwas besonderes ausgedacht.

Für interessierte Gäste wird um 14.00 Uhr mit einer geführten Wanderung auf dem „Brückener Panoramaweg“ angeboten, die am Startpunkt des Weges auch wieder endet.

Ein kleiner Hinweis für alle Neugierigen an dieser Stelle zur Vorabinformation.

Per Heute sind noch nicht all unsere Arbeiten insbesondere um die Strecke der Einweihungstour abgeschlossen.

Es fehlt in Teilen noch etwas an Pflege, die Bänke entlang des Weges werden noch zu Teil erneuert. Als notwendiges I-Tüpfelchen müssen auch noch, was natürlich nur recht Zeitnah erfolgen kann, die ein oder andere Fläche ordentlich frei geschnitten werden. Die Kennzeichnung, also die Beschilderung der Wege ist weitestgehend abgeschlossen.

Da per heute die Kräfte unserer Gemeindearbeiter im neuen Bestattungswald gebunden sind, wird sich der Gemeindevorstand darum bemühen, damit die notwendigen Arbeiten auf der Zielgerade alle ausgeführt sind. Sollten Hinternisse autreten, so wird sich die Gemeindeverwaltung kurzfristig um einen freiwilligen Arbeitseinsatz bemühen.

Aufgrund unerwarteter technischer Schwierigkeiten haben wir insbesondere einen Wanderweg neu konzipieren müssen.

Den Verlauf der Wanderwege können Sie aus der nachfolgenden Karte entnehmen.

Der Eröffnungswanderweg ist rund 8,5 km lang. Er ist auch für Kinder geeignet die schon solche Wanderungen problemlos bewältigen können.

Sollten Sie noch Ideen oder Vorschläge haben oder aber auch gerne bei der Feinschliffgestaltung mitwirken wollen, dann melden Sie sich gerne bei der Gemeindeverwaltung Brücken.

Wanderkarte Brücken als PDF


Montag, 21. August 2017

Ortsgemeinde - Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Eine großzügige und vor allem sehr sinnvolle Sachspende von einem großen namhaften Heidelberger Tiefbauunternehmen wurde bereits vor einigen Monaten dem Beigeordneten der Ortsgemeinde Brücken übergeben.

Um bereits heute und nicht erst zu Beginn der sogenannten „dunklen Jahreszeit“ besser gerüstet zu sein, überreichte der Beigeordnete der Nationalparkgemeinde Brücken, Günter Heß, an die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes einen Sicherheitsleitkegel mit Blitzlichtstrahler und eine Halogen Rundumblinkleuchte in Orange mit Magnetfuß.

Durch die Ortsgemeinde Brücken führen zwei vielbefahrene Straßen die in Bezug auf die Arbeitssicherheit die an die auszuführenden Arbeiten durch die Gemeindearbeiter hohe Anforderungen stellen.

Bildunterschrift (v.l.n.r.) Beigeordneter Günter Heß, Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes Burkhard und Hans-Jürgen (Willi) Kronz.

Arbeiten in besonders gefährlichen Bereichen, wie an den Hauptverkehrswegen, überhaupt im öffentlichen Raum, erfordern durch die Arbeitgeber, in diesem Fall die Ortsgemeinde und die Verantwortlichen, besondere Aufmerksamkeit im Hinblick auf die Arbeitssicherheit.

Diese Spende ist ein wichtiger Teil, die Arbeitssicherheit der Gemeindearbeiter aber auch der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Die Gemeinde sagt nochmals auf diesem Wege dem Spender vielen Dank!!


Montag, 14. August 2017

Rhein-Zeitung – Lokalausgabe Nahe-Zeitung vom 09. August 2017 - Brücken: Bestattungswald für Bürger aller Trauntaldörfer

Im 1250-Einwoher-Dorf ist er großer Gesprächsstoff, manche Brückener haben bereits bei Ortsbürgermeister Karl-Otto Engel nachgefragt und wollten wissen: „Wann ist denn der Friedhof unter Bäumen fertig?“ Die Antwort kann man kurz zusammenfassen. Sie lautet: „Bald.“

In Niederhosenbach wurde vor zehn Jahren der erste Ruhewald im Kreis Birkenfeld eröffnet. Auf dem dortigen Andachtsplatz steht ein Kreuz (Foto). Im geplanten Bestattungswald Trauntal in Brücken soll hingegen ein Findling aufgestellt werden.
Foto: Reiner Drumm

Ein Baumpflegebetrieb aus Marpingen hat in den vergangenen Wochen ein Gutachten erstellt, alle 40 Bäume erfasst und vorgeschlagen, was zur Verkehrssicherung zu tun ist – damit zum Beispiel nicht ein herabfallender Ast einen Friedhofsbesucher verletzt. In der Ratssitzung vorigen Freitag erhielt das Marpinger Unternehmen jetzt auch den Auftrag für die Ausführung: Für 8300 Euro wird es in den nächsten Wochen die Verkehrssicherungsarbeiten erledigen. Die Auftragsvergabe an die Marpinger Firma und eine weitere Vergabe waren schnell abgehakt, ganz im Gegensatz zu einem anderen Punkt: Ein neuer Friedhof braucht auch eine Satzung, in der die Einzelheiten zu diesen Urnengräbern geregelt sind. Beigeordneter Günter Heß hatte sich mit Satzungen aus Ruheforsten in benachbarten Kreisen auseinandergesetzt und sich mit dem zuständigen Sachbearbeiter in der Birkenfelder VG-Verwaltung besprochen. In der Sitzung vorigen Freitag legte er einen Entwurf vor, über den die Ratsmitglieder fast zwei Stunden lang diskutierten. Die nächste Ratssitzung ist im September: Dann wir die endgültige Satzung zur Abstimmung vorliegen. Die neu geplante letzte Ruhestätte wird „Bestattungswald Trauntal“ heißen und soll direkt hinter dem schon lange existierenden regulären Friedhof an der Kreisstraße in Richtung Buhlenberg entstehen. Beerdigt werden können dort nur Personen, die in Brücken geboren oder gestorben sind oder bei ihrem Tod in einer der anderen Trauntalgemeinden ihren Wohnsitz hatten. Im Bestattungswald ist es untersagt, zu picknicken oder zu campieren.

Das sind zwei von einer Reihe von Verboten, die im Satzungsentwurf zum neuen Friedhof stehen. Beigeordneter Günter Heß hatte die Texte nach Mustersatzungen zusammengestellt und war dabei auf diese merkwürdigen Formulierungen gestoßen. „Auch ich habe schmunzeln müssen, als ich das gelesen hatte. Aber diese Vorfälle es soll es schon gegeben haben.“ Die Dörfer im Umfeld des kleinen Flusses haben sich unlängst zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Ihr gehören neben Brücken die Gemeinden Börfink, Abentheuer, Buhlenberg, Achtelsbach, Meckenbach, Dambach, Ellweiler, Hoppstädten-Weiersbach und Rinzenberg an. Ausgenommen von diesen Regelungen sind Personen, die ein besonderes Recht haben, auf dem Friedhof bestattet zu werden, etwa im Doppelgrab. Wie viele Urnen um einen Baum in die Erde eingelassen werden können, hängt vom Untergrund ab. Ist er felsig oder behindern Baumwurzeln das Graben, gibt es entsprechend weniger Grabplätze. In der neuen Satzung wird stehen, dass bis zu zwölf Grabstätten pro Baum vorgesehen sind. Es ist verboten, auf dem Friedhof Veranstaltungen durchzuführen, Musik abspielen zu lassen, zu picknicken oder zu campieren. Und es dürfen auch keine Kerzen und Lampen aufgestellt werden. Grabpflege im herkömmlichen Sinn ist untersagt. Es dürfen weder Kränze noch Erinnerungsstücke niedergelegt werden. Am Tag der Beisetzung können Kranzgebinde und Gestecke nur auf dem Andachtsplatz abgelegt werden. Dort soll kein Kreuz stehen, sondern ein Findling. Der Rat beschäftigte sich zudem mit einer Reihe weiterer Fragen, etwa darüber, ob Reservierungen möglich sind, was bejaht wurde, oder ob es gerechtfertigt ist, bei Doppelbelegungen von Grabstätten, vor allem also bei Ehepaaren, auch den doppelten Preis zu verlangen, obwohl die Ausgaben in solchen Fällen nicht in gleicher Höhe steigen.

Von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Dahmer


Montag, 14. August 2017

VdK Ortsverband Brücken

Vorstand
1. VorsitzenderJoachim Schöpfer, An der Warth 14, 55767 Brücken Tel. 06782/9388
2. VorsitzendeBrigitte Lauff, Trierer Straße 26, 55767 Brücken Tel. 06782/5421
KassiererinSibylle Keilen, Königsgasse 6, 55767 Buhlenberg Tel. 06782/3147
SchriftführerinBeate Schöpfer, An der Warth 14, 55767 Brücken Tel. 06782/9388

Der VdK Ortsverband Brücken hat zurzeit ca. 280 Mitglieder. Der Sozialverband vertritt die Interessen seiner Mitglieder in sozialgerechtlichen Angelegenheiten bis hin zum Sozialgericht. Es werden Beratungen durchgeführt, Anträge gestellt und Widersprüche geführt. Behinderten, Sozialversicherten, Rentner/innen, Unfallbeschädigten, Pflegebedürftigen, Chronisch Kranken, Kriegsopfer und Entschädigungsberechtigten steht der VdK zur Seite. Der VdK Ortsverband Brücken hat im Jahr mehrere Veranstaltungen.

Dazu gehören: Mitgliederversammlungen, Picknick, Ehrungen langjähriger Mitglieder, eine Wanderung, auch eine eintägige Ausflugsfahrt.

Bei Fragen steht Ihnen der Vorstand des VdK Ortsverband Brücken jederzeit gerne zur Verfügung.
E-Mail ov-bruecken@vdk.de


Donnerstag, 29. Juni 2017

DSL – NGA - Breitbandausbau Cluster Landkreis BIR
Gelieferte Datengrundlage muss überprüft werden!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Brücken,
zur Zeit wird vom TÜV Rheinland die DSL Breitbandversorgung auch die der Gemeinde Brücken überprüft.
Eine Überprüfung mit Daten der Netzanbieter im Schwerpunkt in unserer Gemeinde durch INEXIO und Daten der Telekom führte zu einer ersten ergebnisorientieren Karte mit ausgearbeiteter Legende.

Die Kosten der Überprüfung und Umsetzung wird aus Bundes- und Landesmitteln in Höhe von 90 % gefördert.

Der Gemeindevorstand bittet um Rückmeldung zu den unterversorgten Straßen/Gebäuden, falls Sie dies nicht bereits an uns gemeldet haben. Als unterversorgt gelten Anschlüsse unter 30 Mbit/s Download.

Wenn Sie bitte Nachbarn, Bekannte etc. nach ihrer Downloadgeschwindigkeit fragen, dann müssen Sie folgendes beachten:
In unserer Gemeinde wurde der Breitbandausbau von Inexio durchgeführt. Dies bedeutet, wenn jemand einen Anschluss von der Telekom bezieht, kann derjenige i.d.R. nicht mehr als 16-20 Mbit/s an Downloadgeschwindigkeit zur Verfügung gestellt bekommen. Höhere Geschwindigkeiten können nur durch Bereitstellung eines Anschlusses der Fa. Inexio resultieren. Dazu kommt, dass wenn jemand ein 25.000 Quix DSL-Paket bei Inexio gebucht hat, kann derjenige auch nicht mehr als 25 Mbit/s erreichen.

Dies reicht in aller Regel auch für den privaten Nutzer aus.

Entsprechend bitten wir Sie bei Nachfragen nach dem Anbieter und dem gebuchten Paket zu fragen, um brauchbare Informationen zu bekommen.

Wir wollen in dieser Maßnahme auch klären, ob die auf unserer Gemarkung ansässigen Aussiedlerhöfe angeschlossen sind oder sich noch anschließen möchten (hierzu ist allerdings ggf. auch die Übernahme eines Eigenanteils möglich).

Die geplanten Neubaugebiete werden wir melden. Selbstverständlich bitten wir alle Gewerbetreibenden auch bitte um kurze Meldung der unterversorgten Bereiche.

Im Folgenden sehen Sie sich bitte die Karte an.

Kurz zur Legende/Karte TÜV Rheinland:
Die blauen Kreise (Hausanschlüsse) wären nun Gegenstand der Förderung und würden eine technische Nachbesserung erfahren.
Die schwarzen Kreise (Hausanschlüsse) sind laut Datengrundlage TÜV Rheinland mit über 30 Mbit/s versorgt und dürfen laut Förderrichtlinie nicht technisch nachgerüstet/aufgerüstet werden.
Die roten Kreise (Hausanschlüsse) werden aktuell im Förderantrag nicht berücksichtigt. Die Gründe hierfür: Aussiedlerhöfe = Wirtschaftlichkeit, in der Ortslage = oft nicht nachvollziehbar. Dies wird gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung auf der Grundlage unserer Rückmeldung nochmals mit dem TÜV Rheinland besprochen.
Ob für die Anbindung der Aussiedlerhöfe der Einsatz von Richtfunktechnologie in Frage kommt, werden wir auch klären und Ihnen darüber eine Rückmeldung geben.

Bitte um Rückmeldung bis zum 7. Juli 2017. Gerne früher, da wir als Ortsgemeinde selbst am 07.07. Meldetermin haben.
Zur Auswertung werden wir eigeninitiativ das dann bevorstehende Wochenende nutzen.

Meldungen bitte:
Direkt an den Ortsbürgermeister Herrn K.O. Engel oder die Beigeordneten.
Karl-Otto Engel, Tel:. 06782 2419 Marc Arend, Tel.: 0170 698 836 5, E-Mail: marc196@gmx.de

Meldungen und Fragen an:
Günter H e ß, Tel.: 06782 54 21 oder Mobil: 0174 315 777 5, E-Mail:Guenter.Hess@web.de

Breitbandausbau Karte als PDF (6 MB)


Mittwoch, 21. Juni 2017

Wanderwege in und rund um Brücken

Eine schon vor längerem angeregte Initiative, die insbesondere von den ehemaligen Ratsmitgliedern Heinz Krummennauer und Heinz Molter, ausging, nahm der Gemeindevorstand gerne an.

Damit der Initiative der ein entsprechender ernsthafter Rahmen gegeben wird, plant die Verwaltungsspitze eine entsprechende Einweihung der Wanderwege.
Näheres dazu soll in der am kommenden Freitag, dem 23. Juni 2017 in einer Sitzung des Umweltpflegeausschusses festgelegt werden.

Spaziergänger und Wanderfreunde können Wanderweg in und um Brücken bereits inoffiziell und bald auch offiziell nutzen.
Gleich ob einen Spaziergang innerhalb des Dorfes für ältere mit Handicap oder für Mütter mit Kinderwagen oder einer Wanderung um die Trauntalgemeinde Brücken. Dafür hat sich die Gemeinde gerüstet.

Einmal rund um Brücken.
Der längste und wahrscheinlich auch schönste Weg führt rund um die Gemeinde Brücken.
Er beginnt entweder auf dem Dorfplatz, im Zentrum des Dorfes oder alternativ auf dem Kirmesplatz.
Er führt durch die Brückener Gemarkung in die sogenannten „ Gemeinde-Tannen“und startet damit waldreich und fernab von jeglicher Hektik. Ein schöner Auftakt zu dieser Wanderung, durch die blühende Natur, die nicht geizt mit Überraschungen.
Sobald man den Wald verläßt erschließt sich dem Betrachter ein schöner Blick vom Ende des Scharrhecker Weges auf das in grün eingebette Dorf Brücken und das Trauntal in Richtung Dambach und Ellweiler. Einige Meter weiter bietet sich dem Wanderer ein schöner, nicht alltäglicher Blick auf die Nachbargemeinde Achtelsbach.

Wald, Felder, Wiesen und ein freier Blick, das bietet diese Wanderung einmal rund um Brücken.
Die idyllischen Feldflure mit Wiesen und Weiden und die Weite des Trauntals geben dieser Wanderung einen sehr entspannten Charakter. Für eine gewisse Dramatik in diesem malerischen Umfeld sorgen die Blicke auf die Erzeuger der erneuerbaren Energien, die Windräder.
Brücken selbst hat auf seiner Gemarkung kein Windrad.
Mit diesen Worten beschreibt der Beigeordnete Günter Heß die neuen Wanderwege in und um Brücken.

Bei der Planung wurde besonders darauf geachtet, dass alle Wanderwege im Zuge der Aktivitäten der Trauntal Arbeitsgemeinschaft, mit den Nachbargemeinden im Trauntal nahtlos verbunden werden können.

Wanderkarte Brücken als PDF


Mittwoch, 21. Juni 2017

Sommerferienprogramm

Sommerferienprogramm als PDF

Sommerferienprogramm Projektbeschreibung als PDF

Kreativbilder mit der Kollage- und Stempeltechnik gestalten

mit Tamara Seibert

Termin: 05.07.17, 10.00 - 12.00 Uhr

Die Bilder bestehen zum einen Teil aus Scherenschnitttechnik, welcher mit Stempeldruck oder Malerei ausgestaltet und ergänzt wird.

Alter: ab 6 Jahre




Tischtennis

mit Andrea und Markus Barth

Termin: 07.07.17, 15.00 - 17.00 Uhr

Wir sammeln erste Erfahrungen mit Tischtennis und machen verschiedene Spiele zum Umgang mit Schläger und Ball.

Alter: ab 6 Jahre




Bollerwagentour

mit Madeleine Keuper und Martina Ferris-Maul

Termin: 12.07.17, ab 14.00 Uhr

Wie in den letzten Jahren auch, fahren wir mit den Bollerwagen zum Wasserspielplatz nach Abentheuer. Alter: ab 3 Jahre (mit eigenem Wagen und Fahrer natürlich auch schon früher ��)

Ausflug zum Peterberg in Braunshausen

mit Madeleine Keuper

Termin: 19.07.17, ab 14.30

Wir treffen uns am Peterberg in Braunshausen. Dort gibt es einen schönen neuen Spielplatz (Druidendorf), wir können rutschen, die Sommerrodelbahn benutzen und auf dem Trampolin ausgiebig hüpfen.

Für diese Aktion erheben wir keinen Unkostenbeitrag. Allerdings müssen die Benutzungsgelder für die Attraktionen (höchstens 3 € für die Rodelbahn, Rutschen 0,30 € pro Durchgang, Trampolin 4€ für 5 Minuten) selbst gezahlt werden. Nähere Infos findet Ihr unter freizeitzentrum-peterberg.de.

WICHTIG: Kinder bis 8 Jahre brauchen einen Erwachsenen als Begleitung auf der Rodelbahn. Alle anderen Kinder müssen ebenfalls gebracht und abgeholt werden. Natürlich können wir Fahrgemeinschaften bilden.

Treffpunkt ist …

Alter: ab 3 Jahre



Gärtnern ist ein Abenteuer…

mit Tina Trein

Termin: 21.07.17, 14.30 - 16.30 Uhr

Wir gestalten Blumentöpfe und bepflanzen sie. Blumenstecker und Saatscheiben werden gebastelt. Bitte denkt an Kleidung, die auch schmutzig werden darf!




Ein Schwimmbad für Vögel

mit Helga Maul

Termin: 24.07.17, 10.00 - 12.00 Uhr, Fertigstellen am 09.08.17, 10.00 - 12.00 Wir gestalten Vogeltränken aus Keramik.

Bitte denkt an Kleidung, die auch schmutzig werden darf!

Alter: ab 3 Jahre



Wasser-Entdecker Tour

mit Jutta Hofbauer

Termin: 26.7.2017, 14.30 – 17.00 Uhr

Wir beginnen in Hofbauers Garten, vergleichen Schwimmbad- und Weiherwasser, entdecken Leben und Pflanzen im und am Wasser und folgen einem Bachlauf auf der Suche nach der Quelle.

Gummistiefel und Mückenschutz sind notwendig

Alter: ab 3 Jahre



Was ist Geocaching – Wir finden einen Schatz!

mit Jan Koch

Termin: 02.08. 2017, 14.30 – 17.00 Uhr

Wir erfahren, was Geocaching ist und wie man es macht.

Wer ein GPS-Gerät besitzt oder ein Smartphone mit Kompass App kann gerne sein eigenes Gerät mitbringen.

Alter: ab 8 Jahre



Gruß vom Meer…Windspiele

mit Martina Ferris-Maul und Karin Koch

Termin: 03.08.17, 10.00 bis 12.00 und 14.30 bis 16.00 Uhr

Wir gestalten ein Windspiel aus Strandfunden, Holz von hier und selbsttrocknender Modelliermasse. Da die modellierten Stücke trocknen müssen, machen wir eine Mittagspause und dann geht es weiter mit Anmalen und der Fertiggestaltung.

Alter: ab 3 Jahre



Abschlussgrillen

Termin: 12.08.2017, ab 17.00 Uhr

Wir grillen Würstchen und Stockbrot und lassen gemeinsam in gemütlicher Runde das Ferienprogramm ausklingen.


Montag, 19. Juni 2017

Gemeinsam die Region voranbringen!
Präsentation der Ergebnisse der Zukunftswerkstätten im Trauntal!

Die zehn Gemeinden Börfink, Abentheuer, Buhlenberg, Brücken, Achtelsbach, Meckenbach, Dambach, Ellweiler, Hoppstädten-Weiersbach und Rinzenberg haben die „Arbeitsgemeinschaft Trauntal“ gegründet, um gemeinsam die Region voranzubringen. Im Rahmen von zwei Zukunftswerkstätten wurden viele Ideen zur Weiterentwicklung des Trauntals gesammelt. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden am 29. Juni 2017 präsentiert.

Am Donnerstag, dem 29. Juni 2017 geht es weiter mit der Bürgerbeteiligung im Trauntal!

Im den vergangenen Monaten haben wir im Rahmen unserer Zukunftswerkstätten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von Ideen für die Weiterentwicklung unserer zehn Trauntalgemeinden entwickelt! Nun soll mit der Vorbereitung, Planung und Umsetzung der ersten Projekte aus der Ideenliste begonnen werden.

Die Bürgerbeteiligung bei den Zukunftswerkstätten war ein voller Erfolg! Durch die hohe Mitwirkungsbereitschaft unserer Einwohner und der Bürgermeister bei der Auftaktveranstaltung und in den Workshops konnten sehr viele Ideen und Projektansätze für eine nachhaltige Regionalentwicklung erarbeitet werden. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses werden nun zusammengefasst und sollen bei der Abschlussveranstaltung präsentiert werden.

Wir laden Sie daher ganz herzlich am

29. Juni um 19:00 Uhr
in das Gemeindezentrum in Hoppstädten-Weiersbach ein!

Bei der Veranstaltung wird Frau Julia Kaiser vom Planungsbüro „stadtgespräch“ aus Kaiserslautern die Ergebnisse der Zukunftswerkstätten präsentieren und die weitere Vorgehensweise der Arbeitsgemeinschaft Trauntal vorstellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Projektpriorisierung. Gemeinsam mit den Anwesenden wollen wir die Projekte ermitteln, die aus Bürgersicht am Wichtigsten für die Weiterentwicklung des Trauntals sind. Eingeladen sind nicht nur Mitglieder der beiden Zukunftswerkstätten, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger!

Kommen Sie und nutzen Sie die Chance sich aktiv an der Weiterentwicklung unserer Region zu beteiligen!

Arbeitsgemeinschaft Abschluss als PDF


Mittwoch, 07. Juni 2017

Rhein-Zeitung – Lokalausgabe Nahe-Zeitung vom 07. Juni 2017 - Dorfwettbewerb: Brücken erntet beim Besuch der Jury viel Lob und ein bisschen Kritik

Brücken. Mit schmuckem Aussehen allein lässt sich in dieser Konkurrenz inzwischen kein Blumentopf mehr gewinnen. Denn schließlich heißt der Wettbewerb schon längst nicht mehr „Unser Dorf soll schöner werden“, sondern „Unser Dorf hat Zukunft“. Nach ihrem Erfolg in der ersten Runde haben sich fünf Orte aus dem Nationalparkkreis für den Gebietsentscheid in der Region Trier qualifiziert. Deshalb erhielten am Dienstag und Mittwoch Ellenberg, Kronweiler, Niederbrombach, Horbruch und Brücken Besuch von der fünfköpfigen Jury unter der Leitung von Dirk Görgen.

Im Ort einkaufen: Das ist in Brücken, wo Christine Schwarz (links) einen kleinen Lebensmittelladen betreibt, noch möglich. Ihr Geschäft war eine der Stationen, an denen die Jury des Dorfwettbewerbs einen kurzen Zwischenstopp machte.
Foto: Reiner Drumm

Die Experten nahmen dabei unter die Lupe, wie es mit den inneren Werten der Dörfer bestellt ist, welche Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen es dort gibt, wie ausgeprägt das bürgerschaftliche Engagement ist und wie sich die Bau- und Grüngestaltung in den Orten präsentiert. Mit 1168 Einwohnern ist Brücken das größte Dorf im Kreis, das beim Gebietsentscheid mit von der Partie ist. Es tritt in der Sonderklasse an, weil es schon mehrfach am Wettbewerb teilgenommen hat und dort 2014 sogar die Silbermedaille auf Landesebene gewonnen hat.

Auch Görgen kennt von damals noch die Gemeinde. Und dennoch betonte er nach dem aktuellen, etwa zweistündigen Rundgang durchs Dorf: „Gefühlt waren 95 Prozent der Dinge, die wir heute erfahren haben, für mich neu.“
Ortschef Karl-Otto Engel hatte zusammen mit seinen Beigeordneten Marc Arend und Günter Heß die Stationen so gewählt, dass sich die Jury ein Bild davon machen konnte, „dass in Brücken einiges im Gang ist“, wie es Engel formulierte.

Nach dem Start an der Alten Schule konnten sich die Experten gleich im Ortskern davon überzeugen, dass Brücken seinen Bürgern noch eine gute infrastrukturelle Ausstattung anbieten kann. Denn nach wie vor hat im Dorf nicht nur das in dritter Generation von Christina Schwarz geführte Geschäft mit Lebensmitteln und anderen Dingen für den täglichen Bedarf geöffnet, wohin Engel die Jury lotste. Weitere Zwischenstopps führten die Kommission auch zu einer Pizzeria, die die Familie Marino 2016 in einer zuvor leer stehenden Gaststätte eingerichtet hat, und zur altehrwürdigen Bäckerei Heylmann, deren drohende Schließung abgewendet werden konnte, weil sich ebenfalls 2016 mit Ludwig Brück ein noch junger Nachfolger aus dem Fach gefunden hat.

Auch mit Blick auf mehrere ortsbildprägende Gebäude, die von den privaten Eigentümern saniert worden sind, stellte Engel beim Rundgang besonders heraus, „dass unser Dorfkern noch in vollem Umfang belebt ist“. Leerstände im Ort sind mit Ausnahme eines Hauses in Brücken derzeit Fehlanzeige. Mehr noch: Entgegen des Trends wächst nach einer Phase der Stagnation die Einwohnerzahl Brückens wieder. Das wird auch daraus ersichtlich, dass im zweiten Abschnitt des Neubaugebiets Hirschenberg von 23 Grundstücken zwei Drittel bereits reserviert sind, obwohl die Erschließungsarbeiten noch gar nicht abgeschlossen sind.

Neben der guten Infrastruktur, zu der auch Kindergarten und Schule im Ort gehören, seien die günstige Verkehrsanbindung mit Bahnhof und Autobahn in der Nähe, aber auch die schöne landschaftliche Lage wesentliche Faktoren dafür, dass Brücken für Neuansiedler attraktiv ist oder junge Einheimische auch auf Dauer im Ort bleiben wollen. Das hängt auch damit zusammen, dass Brücken auch das gewerbliche Leben gedeiht. Flaggschiff in diesem Bereich ist die Klimatechnikfirma Howatherm, die zurzeit 170 Arbeitsplätze bietet. Von den Beschäftigten kommt etwa die Hälfte aus Brücken oder der direkten Umgebung, berichtete Franziska Bolt von der Geschäftsleitung, die die Jury auch über die anstehenden Investitionen zur Erweiterung des Betriebes informierte.

Nicht zuletzt wegen der Gewerbesteuereinnahmen ist Brücken zudem nach wie vor eine finanziell gesunde Gemeinde. „Wenn wir neue Projekte anpacken, haben wir seit mehr als 20 Jahren vergessen, mit den Banken über Kredite zu reden“, meinte Engel scherzhaft. Das heißt: Die Kommune kann ihre Vorhaben aus eigener Kraft bezahlen.

Dies gilt auch für die von Bürgern angeregte und nun fest geplante Einrichtung eines Ruhewalds direkt neben dem bestehenden Friedhof. Neue Impulse, vor allem im touristischen Bereich, verspricht sich Brücken zudem von seiner Mitgliedschaft bei der aus insgesamt zehn Orten bestehenden Trauntal-AG. Bei der Abschlussbesprechung verriet die Jury zwar noch nicht, wie sie ihre Eindrücke von Brücken letztendlich benoten wird. Es gab aber viel Lob: „Vor allem, was die wirtschaftlichen und privaten Initiativen angeht, sind sie auf einem sehr guten Weg“, betonte Jurymitglied Melanie Baumeister. Für kritische Worte war hingegen in erster Linie Matthias Sieveke verantwortlich. Der Architekturprofessor monierte, dass es im Neubaugebiet bei der Gestaltung der Häuser, zum Beispiel bei der Farbe der Dächer und Fassaden und der Verwendung von Materialien, keine Vorgaben gebe „und jeder machen kann, was er will, sodass es später eventuell aussieht wie Kraut und Rüben.“

Nachdem die Jury wieder weg war, stellten Engel und Heß im NZ-Gespräch aber klar, „dass es gar nicht unsere vorrangige Zielsetzung ist, irgendwelche Lorbeeren einzuheimsen“. Wichtig sei vor allem, dass man von Fachleuten von außen Anregungen bekommt, was sich in einem Ort verbessern lässt. Gleichwohl hat der Ortschef nach dem Jurybesuch ein gutes Gefühl. Denn: „Ich bin eigentlich ganz optimistisch, dass wir uns auch diesmal wieder für den Landesentscheid qualifizieren.“

Vom Redakteur der Nahe-Zeitung: Axel Munsteiner


Sonntag, 04. Juni 2017

Die Jury kommt - „Unser Dorf hat Zukunft“

Im Kreis Birkenfeld wollen sich fünf Gemeinden für den Landesentscheid „ Unser Dorf hat Zukunft“ qualifizieren.
Bei der Bewertung stehen die nachhaltige Dorfentwicklung sowie der Umgang mit kulturellen Traditionen im Vordergrund.

Beurteilungskriterien sind erarbeitete um umgesetzte Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen der Dörfer, bürgerliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten sowie Bau- und Grüngestaltung.

Unser Dorf hatte die erste Hürde in der Sonderklasse genommen.

Nun steht die nächste Bewertung an.

Dazu wird die Fachjury unsere Gemeinde am Mittwoch, 07. Juni in der Zeit von 8:45 Uhr bis 11:00 Uhr besuchen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.


Sonntag, 04. Juni 2017

Arbeitsgemeinschaft Trauntal

Gemeinsam die Region voranbringen!

Einladung zur zweiten Zukunftswerkstatt der „Arbeitsgemeinschaft Trauntal“

Die zehn Gemeinden Börfink, Abentheuer, Buhlenberg, Brücken, Achtelsbach, Meckenbach, Dambach, Ellweiler, Hoppstädten-Weiersbach und Rinzenberg haben die „Arbeitsgemeinschaft Trauntal“ gegründet, um gemeinsam die Region voranzubringen. Im Rahmen einer Moderation und gemeinsamen Projektentwicklung soll die Zusammenarbeit mit Leben gefüllt werden.

Die erste Zukunftswerkstatt war ein voller Erfolg und es wurden bereits viele Projektideen entwickelt! Am Donnerstag, dem 8. Juni 2017 findet nun die zweite Zukunftswerkstatt mit dem Thema „Naherholung, Tourismus, Umweltbildung und Vermarktung“ der “Arbeitsgemeinschaft Trauntal“ statt! Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen!

In der Arbeitsgemeinschaft haben sich zehn Gemeinden zusammengeschlossen, um gemeinsam die Entwicklungschancen durch die Naturparkregion zu nutzen! In Kooperation, auch mit den Nachbarregionen, sollen Projekte entwickelt und umgesetzt werden. Ziel ist es, eine nachhaltige regionale Entwicklung anzustoßen. Hierbei ist die Beteiligung und Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger gefragt!

Wir laden Sie daher ganz herzlich zur zweiten Zukunftswerkstatt am

08. Juni 2017 um 19 Uhr
in das Gemeinschaftshaus in Börfink ein!

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit zur Stärkung unserer Region!

Zukunftswerkstatt als PDF


Sonntag, 04. Juni 2017

Rhein-Zeitung – Lokalausgabe Nahe-Zeitung vom 02.Juni 2017 -
Letzte Ruhestätte unter Bäumen: Brücken will Waldfriedhof zügig einrichten

Brücken. Ein Bagger hat in diesen Tagen Planierarbeiten ausgeführt, Gemeindearbeiter haben Wege freigeschnitten: Der geplante Waldfriedhof mit Urnenbeisetzungen unter Bäumen nimmt langsam Form an. Aber offenbar geht es noch zu langsam für manche Brückener und Ortsbürgermeister Karl-Otto Engel. Dieser setzte kurzfristig einen Sitzungstermin für den Gemeinderat in der alten Schule an. Denn das Projekt soll jetzt zügig umgesetzt werden. Die Gemeinde Brücken will damit die Möglichkeit bieten, dass Menschen in einem Eichenwald hinter dem bestehenden Friedhof, der sich am Ortsrand an der Straße nach Buhlenberg befindet, ihre letzte Ruhestätte finden können.

Im Ruhehain zwischen Birkenfeld und Dambach haben Angehörige Blumen für einen verstorbenen Menschen abgelegt, dessen Urne unter einem Baum beigesetzt wurde. Solche Impressionen könnte es künftig auch in Brücken geben, wenn dort das Projekt Waldfriedhof abgeschossen ist.
Foto: Axel Munsteiner

Warum die Eile? Er sei von Brückener Bürgern gefragt worden, wann denn nun der Friedhof auf dem Waldboden verwirklicht werde, erklärte Engel. Im November 2016 hatte das Planungsbüro Heiko Peters dem Rat das Konzept und ein Modell des Waldfriedhofs vorgestellt; das ist ein halbes Jahr her, einige Bürger sind scheinbar ungeduldig geworden.

Ob die Umsetzung so schnell geht, wie Engel es sich vorstellt, wird sich zeigen. Als Beigeordneter Günter Heß jene Punkte zur Diskussion stellte, die in einer Satzung geregelt werden müssen, wurde schnell klar: Es sind zu viele für einen Abend. Heß wird sich mit dem bei der VG-Verwaltung zuständigen Mitarbeiter fürs Bestattungswesen zusammensetzen. Ein Entwurf soll ins Internet gestellt werden. Dann wird der Rat beschließen. Vorher wollen sich die Ratsmitglieder am 17. Juni den Ruhehain an der Kreisstraße zwischen Birkenfeld und Dambach ansehen. Im Ruheforst auf Niederhosenbacher Gemarkung, der vor zehn Jahren gegründeten ersten Waldbestattung im Kreis, waren sie schon.

Auch wenn noch eine Reihe von Details zu klären ist, fest steht: Der Waldfriedhof kommt, zumal schon einige Fakten geschaffen sind. 4000 Euro stehen im Gemeindeetat 2017, davon sind 2500 Euro für die Baggermiete bereits bezahlt. 341 Euro werden für den elektronischen Baumkataster ausgegeben.

In der jüngsten Sitzung gab der Rat einem Unternehmen in Marpingen den Auftrag zur Erfassung und Nummerierung der 30 Bäume auf dem Waldfriedhof in Brücken. Auf dem Birkenfelder Waldfriedhof hat jeder Baum vier Urnengräber. In Brücken wird es wahrscheinlich genauso sein.

Im elektronischen Kataster wird notiert, wo sich welches Grab befindet und in welchem Zustand die Bäume sind. Vor allem auf die Äste wird dabei geachtet: Wenn sie auf Friedhofsbesucher fallen würden, hätte die Gemeinde ein Problem. Die wiederkehrenden Kosten für die Baumpflege, die deshalb auf die Brückener zukommen, werden den Haushalt stärker belasten als jene 341 Euro, die sie für die einmalige Erfassung bezahlen.

Die 30 Bestattungsbäume stehen an einem mit Holzhackschnitzeln bestreuten Waldweg und führen zu einem Andachtsplatz. Wer nicht gut zu Fuß ist oder im Rollstuhl sitzt, kann diesen Platz auch über den alten Friedhof erreichen.

Der Waldfriedhof hat also schon deutliche Form angenommen; dennoch bleiben viele Fragen vorerst offen. Wer soll zum Beispiel auf dem begrenzten Platz beigesetzt werden? Neben Brückenern nur noch Bürger aus benachbarten Gemeinden? Oder auch solche, die einen direkten Bezug zu Brücken haben?

Wie aber wird ein „direkter Bezug“ definiert? Die Ratsmitglieder bevorzugen die Bezeichnung „Waldfriedhof Trauntal“: Damit wäre klar, welche Nachbargemeinden dort Urnengräber kaufen können. Stichwort Kaufen: Wie teuer soll ein Urnengrab werden? Heß will ein „vernünftiges Preisniveau“, aber keine Billigpreise, um „Bestattungstourismus“ zu verhindern. Wie lange sollen die Urnen im Boden bleiben? 15 Jahre? Können Blumen am Grab abgelegt werden? Nein, sagen die Ratsmitglieder. Bekommen die Bestattungsbäume Nummern, oder werden dort die Namen der Toten stehen? Es wird noch viel zu klären sein, bis die Satzung steht.

Bericht der Rhein-Zeitung – Lokalausgabe Nahe-Zeitung vom 02.Juni 2017 Von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Dahmer


Samstag, 01.04.2017

Jugendraum - Osterferienprogramm

Osterferienprogramm als PDF


Montag, 09. Januar 2017

Rhein-Zeitung – Lokalausgabe Nahe-Zeitung vom 22.Dezember 2016 -
Wichtigstes Projekt 2017: Brücken schafft Platz für 20 neue Bauplätze

Brücken. Trotz eines aktuellen Großprojekts noch genug Geld auf der hohen Kante: Diese Formel gilt im Hinblick auf die finanzielle Lage der Gemeinde Brücken, deren Rat vor wenigen Tagen den Etat für das Jahr 2017 einstimmig verabschiedet hat. Auf dem Plateau des Hirchenbergs laufen derzeit die Erschließungsarbeiten zur Erweiterung des Neubaugebiets. Es werden dort also Kanal- und Wasserleitungen verlegt und anschließend die Straßen sowie Gehwege fertiggestellt. 20 zusätzliche Grundstücke zur Errichtung von Eigenheimen stellt die Kommune in diesem zweiten Bauabschnitt zur Verfügung.

Hier wird ein Neubaugebiet entstehen: Auf dem Hirchenberg in Brücken sind zurzeit bereits die Erschließungsarbeiten im Gange.
Foto: Axel Munsteiner

Ortschef Karl-Otto Engel sagt im NZ-Gespräch, dass es für einige Parzellen bereits Interessenten gebe und bei zwei Grundstücken die Notartermine für den Verkauf sogar schon feststehen. Er gehe davon aus, dass diese Privatleute ab Mai in diesem Bereich des Hirchenbergs mit dem Bau ihrer Häuser beginnen können.

"Wir können hier günstige Bauplätze in guter Lage anbieten", wirbt der Bürgermeister um Ansiedlungswillige. In seiner jüngsten Sitzung, die vertretungsweise vom Ersten Beigeordneten Marc Arend geleitet wurde, hat der Rat festgelegt, für welchen Preis die Gemeinde die Grundstücke veräußert: Es sind voll erschlossen 49 Euro pro Quadratmeter.

"Das Neubaugebiet hat für uns absolute Priorität", sagt Engel. Denn der 1140-Einwohner-Ort will nach einigen Jahren der Stagnation, was die Bevölkerungszahl angeht, wieder wachsen. In diesem Zusammenhang hebt der dienstälteste Gemeindechef im Kreis die gute Infrastruktur Brückens hervor. Dort sind noch Kindergarten, Schule, diverse Geschäfte sowie Gaststätten und eine Filiale der Volksbank vorhanden. Zudem gibt es eine gute Verkehrsanbindung, auch mit öffentlichen Transportmitteln, sowohl in Richtung Birkenfeld als auch zur A 62-Auffahrt bei Neubrücke und ins Saarland mit dem A1-Anschluss bei Otzenhausen.

Kosten: Mehr als 1 Million Euro
Im Haushaltsplan fürs nächste Jahr schlägt die Ausfinanzierung für die Erschließung des Neubaugebiets mit 50 000 Euro zu Buche. 560 000 Euro hat die Kommune dafür bereits in den Etat 2016 eingestellt. Einen Betrag in etwa gleicher Höhe schultern die Verbandsgemeindewerke Birkenfeld, die die Kosten für Wasser und Kanal tragen. Insgesamt werden also mehr als 1 Million Euro in dieses Vorhaben gesteckt. Durch Einnahmen aus dem Verkauf von Grundstücken sollen 2017 laut Plan allerdings 105 000 Euro wieder zurück in die Brückener Gemeindekasse fließen. So sieht es jedenfalls die Planung vor.

Ansonsten will die Kommune im kommenden Jahr ein schlankes Investitionsprogramm abarbeiten. Sie hat zum Beispiel eine Landschaftsarchitektin beauftragt, die einen Gestaltungsvorschlag für den vorgesehenen Ruhehain erstellen soll. Denn die Gemeinde beabsichtigt, den Brückener Friedhof etwas zu erweitern und einen Bereich zu schaffen, wo Menschen ihre letzte Ruhestätte unter Bäumen finden können. Die Kreisverwaltung hat zwischenzeitlich ihre Zustimmung zu diesem Vorhaben erteilt. Im Haushaltsplan 2017 sind dafür zunächst 2000 Euro an Planungskosten vorgesehen.

Mithilfe der Firma Werbe- und Touristikservice von Daniel Fett wollen die Brückener zudem laut Engel die Wanderwege rund um den Ort neu markieren. "Es geht nicht darum, neue Strecken anzulegen, sondern die bestehenden Wege wieder besser auszuschildern. Wir haben davon nämlich mehr, als man denkt", betont der Ortschef.

Als "Zukunftsmusik" nennt er noch zwei weitere Errungenschaften, die sich Brücken im Zusammenhang mit der kürzlich gegründeten Trauntal-AG - einem Zusammenschluss von zehn Dörfern, wünschen würde - und zwar die Ausweisung eines Wohnmobilstellplatzes und die Errichtung von Aufladestationen für Elektroautos beziehungsweise E-Bikes in Brücken. Engel hofft zudem, dass mitten im Ortskern für das gemeindeeigene Gebäude in der Trierer Straße 46, wo vor zwei Jahren die Kreissparkasse die Pforten ihrer Filiale schloss, doch noch ein gewerblicher Nachmieter gefunden wird. Nicht ohne Stolz betont Engel schließlich, dass Brücken eine der finanziell am bestgestellten Gemeinden im Kreis ist. Da über Jahre sparsam gewirtschaftet wurde und die Kommune vor allem wegen der Firma Howatherm von nennenswerten Gewerbesteuereinnahmen profitiert - 2017 ist im Etat ein Gesamtbetrag von 400 000 Euro einkalkuliert -, "können wir unsere Investitionen alle aus eigener Kraft und ohne Kredite bezahlen", sagt Engel.

Satter Überschuss in Sicht
Im nächsten Jahr wird im Haushalt mit einem Finanzmittelüberschuss von circa 134 000 Euro gerechnet, wobei dieser Betrag unter anderem wesentlich davon abhängig ist, ob die Gemeinde auch tatsächlich so viele Einnahmen aus dem Verkauf von Grundstücken im Neubaugebiet erhält, wie sie das geplant hat.

Die Kommune ist nicht nur schuldenfrei, sondern sie verfügt über ein finanzielles Polster, die sogenannte Rücklage. Deren Bestand lag Anfang 2016 bei rund 761 000 Euro. Wegen der Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet wurden aber etwa 367 000 Euro aus der Rücklage entnommen, sodass zum Ende des Jahres in diesem Topf noch 394 000 Euro übrig sind. Sollte 2017 jedoch der erwartete Überschuss von 134 000 Euro auch faktisch erwirtschaftet werden, würde die Rücklage und damit das Geld auf der hohen Kante auch wieder auf 528 000 Euro anwachsen.

Bericht der Rhein-Zeitung Lokalausgabe Nahe-Zeitung vom 22. Dezember 2016 Von Redakteur Axel Munsteiner


Montag, 09. Januar 2017

10. Neujahrsempfang

Die Gemeinde Brücken lädt erneut alle Einwohner zu dem geselligen Beisammensein ein. Termin ist Sonntag, 15. Januar, von 11 bis 13 Uhr im Hunsrücker-Hof.


Montag, 09. Januar 2017

Christbaumsammelaktion der Jugendfeuerwehr Brücken

Bürger in Brücken können am 14.01.2017 ihre Christbäume vor die Tür legen. Der Nachwuchs der Brückener Wehr wird an diesem Tag ab 9.30 Uhr die bereitgelegten Bäume einsammeln. Die Bäume müssen komplett entschmückt sein und sollten gut sichtbar am Bürgersteig liegen. Natürlich ist diese Aktion für die Bürger kostenlos, über eine kleine Spende würden sich die Jugendlichen jedoch sicherlich freuen.


Die Gemeinde Brücken wünscht Allen
einen guten Start, viel Erfolg
und alles Gute im Jahr 2017


Zeit:
letzte Aktualisierung:
Freitag, 06. Oktober 2017

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